Benedikt Hesse Solo

Funk, Jazz und Cowbells 

Noch während seiner Ausbildung am Drummers Collective in New York begann Benedikt die Arbeit an einem eigenen Programm. Inspiriert durch seine Lehrer Billy Martin (Medeski, Martin & Wood) und Johnny Vidacovich präsentiert er nun: sein erstes Solo-Schlagzeug-Konzert.

Aus dem Schatten der New Yorker Wolkenkratzer zieht es seinen Sound ins Mississippi- Delta, wo Melancholie über den Sümpfen hängt wie spanisches Moos. Vom unwirklichen Mangroven-Dschungel, von Ufern voller Gefahren, schauerlichen Geräuschen bei Nacht und der Freude, all dies hinter sich gelassen zu haben, erzählt sein Jazz in den Clubs von New Orleans. Auf dem Schiff Richtung Süden, den Golf von Mexiko halb überquert, verblassen die Südstaaten mit jedem weiteren Schlag, löst sich die Melancholie völlig auf, in karibische Rhythmen, Latin, Funk und Feierwütigkeit. 

Solo geht Benedikt am liebsten die Wege, die unbegehbar scheinen. Er spielt über Kultur- und Genre-Grenzen hinweg und stellt immer wieder auch das klassische Drumset infrage, indem er es durch vermeintliche Kuriositäten wie Cowbells, Woodblocks und Drumsynthesizer erweitert.